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Die
Entwicklung bis zur Gegenwart
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Dem Einsatz
neuer Medien kommt in unserer Schule eine ganz besondere Bedeutung zu. Von hier und der Grundschule an der Schulstraße aus wurde u.a. eine zweijährige Erprobung neuer Medien an ca. 40 Grundschulen in NRW geleitet. Erfahrungen und Perspektiven aus dieser Erprobung sind in den Handreichungen "Lernen mit Neuen Medien in der Grundschule", die vom Landesinstitut für Schule in Soest herausgegeben wird, beschrieben worden. Das Landesmodellprojekt "Erfahrungssicherung beim Einsatz von Offline- und Online-Medien in der Grundschule" schloss sich daran an und stellte das Internet in den Mittelpunkt. Es wurde untersucht, inwieweit Online-Medien in der Primarstufe neue Lernchancen eröffnen. Im Rahmen dieses Modellprojektes wurden Arbeitsbereiche im Bildungsserver des Landes NRW learn:line und im Bildungsservers Südtirols "blikk" weiter- und neuentwickelt. Unsere Schule nahm aktiv mit anderen Schulen in NRW und Südtirol an verschiedenen Erprobungen und Entwicklungen teil. Die Ergebnisse dieser Entwicklungen wurden in der Handreichung "Lernen mit Neuen Medien 2000" vom Landesinstitut veröffentlicht. Während dieser Projekte wurden u.a. an unserer Schule sieben Fernsehbeiträge öffentlich rechtlicher Anstalten erstellt und viele Artikel in Tageszeitungen und Fachzeitschriften zum Thema "Neue Medien" veröffentlicht. Das Interesse von Bezirksvertretung, Rat und Bezirksregierung in Arnsberg führte - im Wesentlichen über das E-Team der Stadt Herne - zu einer inzwischen ordentlichen Ausstattung mit der erforderlichen Hardware. Alle Computer in den Klassenräumen sind mit dem Internet verbunden. Von Anfang an werden die Kinder an unserer Schule auf ganz selbstverständliche Weise mit neuen Medien vertraut gemacht. Der Einsatz geeigneter Online- und Offline-Medien, die einen Computer zum interaktiven Medium - zum Lernwerkzeug - werden lassen, ermöglicht selbstbestimmtes Lernen in Sinn- und Sachzusammenhängen. |
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Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, in einem themen-, projekt- und problemorientierten Unterricht ihre individuellen Lernprozesse unter der Moderation von Lehrerinnen und Lehrern weitgehend selbst zu steuern. |
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Nutzung von internationalen Bildungsservern für den Unterricht |
In NRW
gibt es seit 1999 im Internet den Bildungsserver "learn-line". Für die Grundschule wurden hier mehrere Lernplattformen bzw. Arbeitsbereiche entwickelt: Feuerwehr, Wasser, Friedensfähigkeit. Zum Autorenteam des Arbeitsbereiches "Friedensfähigkeit" gehören Willi van Lück, Christian Laner, Werner Lorenz, Jürgen Falk und Karl-Heinz Heyden. Christian Laner, Pädagogisches Institut Bozen und Karl-Heinz Heyden betreuen diesen Arbeitsbereich. Er wird z.Z. auf dem Bildungsserver Südtirols "blikk" neu aufgebaut. Seit 1998 haben zum Thema "Friedensfähigkeit" regelmäßig Projekte an Grundschulen in NRW und Südtirol stattgefunden. Während dieser Projekte entstand zwischen den Kindern der beteiligten Schulen eine lebhafte Kommunikation in den Foren, an der sich in der Folge auch Wissenschaftler aus ganz Deutschland beteiligten. Weitere Lern- und Arbeitsbereiche wie "Berufe früher" auf dem Bildungsserver Südtirols "blikk" werden von Schulen in Deutschland und Südtirol gemeinsamen zu Projekten und im Unterricht genutzt. |
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Besonders zu erwähnen
ist die Lernumgebung "Mathematik
überall" für die Klassen drei bis sechs, in der
Sachsituationen mit Mathematik bearbeitet werden. Es stehen z.Z.
19 Sachsituationen aus acht Sachbereichen für den Unterricht zur
Verfügung. Dazu gehören Foren und Galerien sowie Blogs zu
jeder Sachsituation. Karl-Heinz Heyden |
| Mit
dieser Lern- und Arbeitsumgebung werden vorrangig die folgenden Ziele
verfolgt: Kinder der Klassen 3 bis 6 (7) sollen ihr Mathe-Lernen an Sachsituationen
aus ihrem Alltag anknüpfen können, um die Mathematik selbstreguliert
"entdecken" und als bedeutungsvoll für ihr Leben erfahren
zu können. Nach ihren mathematischen Entdeckungen sollen sie die
Mathematik ordnen, formalisieren, einüben und in neuen Sachsituationen
anwenden lernen. Situatives und konstruktives Lernen sollen zu nachhaltigen
Lernprozessen führen, in denen immer mehr Kinder selbstreguliert
und selbstverantwortet arbeiten und lernen. Die angemessene Unterrichtsform
im modellierenden Mathematikunterricht ist der projektorientierte Unterricht. Die Lern- und Arbeitsumgebung ist auf ein "evolutionäres" Wachstum angelegt, was bedeutet: Sie soll durch ihre Nutzung beim Lernen im Unterricht und Zuhause sowie in der schulinternen Fortbildung wachsen und evaluiert werden. |
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| Weitere Informationen über die Lern- und Arbeitsumgebung | |